Warum Dry-Aged Fleisch mehr kostet – und mehr kann
Das Besondere an Dry-Aged-Fleisch
Der Prozess des Dry-Agings hat sich über die Jahre zu einer echten Kunstform entwickelt, insbesondere in der Welt der gehobenen Gastronomie. Fleisch, das diesem Reifeprozess unterzogen wird, erhält einzigartige Geschmacksprofile und Texturen, die es von frischem Fleisch unterscheiden. Die Trockenreifung führt zu zwei Hauptprozessen: Feuchtigkeitsverlust und enzymatische Zersetzung. Beide Prozesse beeinflussen Geschmack und Textur des Fleisches maßgeblich.
Reifung braucht Zeit
In der Regel erfolgt die Reifung in speziellen Reifekammern („Dry Ager“) bei Temperaturen zwischen 0 und 2 °C sowie einer Luftfeuchtigkeit von etwa 80–85 % über einen definierten Zeitraum, meist zwischen 21 und 42 Tagen. Während des Reifeprozesses verdunstet Wasser aus dem Fleisch, was zu einer Konzentration der Geschmacksstoffe führt. Eine kontrollierte Luftzirkulation sorgt dafür, dass die Feuchtigkeit gleichmäßig entweicht und keine unerwünschten Mikroorganismen entstehen. Die Kosten für die Einrichtung einer professionellen Reifekammer wegen diese Sonderkonditionen beträchtlich: Allein die Salzwand in den Kauf-dein-Steak Reifekammern schlägt mit rund 100.000 € zu Buche!
Je länger das Fleisch reift, desto mehr Gewicht verliert es – und desto intensiver wird sein Geschmack. Während dieser Zeit verliert das Fleisch rund 20–30 % seines Eigengewichts durch Verdunstung. Das Ergebnis ist ein Stück Fleisch, das trotz seines "Alters" unglaublich zart und aromatisch ist. Eine längere Reifung ist grundsätzlich möglich, die tatsächlichen Vorteile darüber hinaus sind jedoch umstritten und geschmacklich nicht für jeden Gaumen überzeugend. Oft wird die Frage gestellt, wie „alt“ ein Dry-Aged-Steak ist. Diese Formulierung ist jedoch falsch: Ein Dry-Aged-Steak ist nicht „alt“, sondern gereift.
Enzymatische Aktivität und Geschmacksentwicklung
Während des Dry-Aging-Prozesses setzen im Fleisch vorhandene Enzyme den Abbau von Proteinen und Fetten in Gang. Dabei entstehen Aminosäuren sowie freie Fettsäuren, die als Vorstufen für eine Vielzahl von Aromastoffen wirken. Die Enzymprozesse setzen schon in den ersten Tagen ein, und sind in den ersten 7–10 Tagen nach der Schlachtung am intensivsten. Daher ist es wichtig, dass das Fleisch direkt nach der Schlachtung in die Reifekammer gelangt – etwas, das bei Kauf Dein Steak dank des eigenen Schlachthofs und der Reifekammern gewährleistet ist. Die enzymatische Aktivität läuft über die gesamte Reifedauer hinweg, also über 3 bis 6 Wochen (oder länger). Mit zunehmender Zeit verlangsamen sich die Prozesse, da ein Großteil der leicht spaltbaren Proteine und Fette bereits abgebaut ist. Genau dieser kontrollierte, langsame Abbau von Eiweiß und Fett tragt maßgeblich zum charakteristischen Geschmack von Dry-Aged-Fleisch bei: reichhaltig, nussig und oft mit einer deutlich wahrnehmbaren Umami-Note. Ein „Kauf Dein Steak“ Dry-Aged-Steak ist in der Regel etwa sechs Wochen gereift, um allen natürlichen Prozessen die nötige Zeit zu geben und das volle Aroma zu entwickeln.
„Umami“ ist ein aus dem Japanischen stammender Begriff und bezeichnet einen herzhaften, fleischigen und besonders angenehmen Geschmack. Er gilt neben süß, sauer, salzig und bitter als die fünfte grundlegende Geschmacksqualität. Gerade bei Dry-Aged-Steaks sorgt die enzymatische Aktivität dafür, dass sich dieser intensive Umami-Eindruck zusammen mit der natürlichen Rindfleisch Aromatik verstärkt.
Verwesung vs. Reifung
Die enzymatische Aktivität während des Dry-Agings beeinflusst nicht nur den Geschmack, sondern auch die Textur. Der Prozess der Trockenreifung ist dabei nicht mit Verwesung zu verwechseln, die durch den Abbau von Fleisch durch Bakterien und Mikroorganismen entsteht. Beim Dry Aging handelt es sich um eine kontrollierte enzymatische Zersetzung: Enzyme im Fleisch werden abgebaut, was es zarter und geschmackvoller macht.
Während des Dry-Aging-Prozesses bildet sich außerdem auf der Oberfläche des Fleisches eine dunkle, trockene Kruste (das sogenannte Pellicle), der während der Reifung das darunterliegende Fleisch wie eine natürliche Schutzschicht konserviert. Dort können sich harmlose Edelschimmelpilze ansiedeln, die den Reifeprozess positiv beeinflussen und Aromastoffe entstehen lassen. „Dry Aged“ bedeutet gereift, aber natürlich nicht verdorben. Es ist also nicht so, dass Dry-Aged Fleisch nicht schimmelt, sondern der Schimmel ist ein Werkzeug für den Geschmack, der später weggeschnitten werden muss. Manche Bakterienstämme und Schimmelkulturen tragen somit zur perfekten Fleischreifung bei. Daher tragen manche Metzgereien die Edelschimmelkulturen gezielt auf die Oberfläche des Fleisches auf.
Andere Schimmelarten hingegen sind schädlich und entstehen vor allem durch mangelnde Hygiene. Um zu unterscheiden, welcher Schimmelpilz unbedenklich ist, braucht es Fachwissen und Erfahrung. Wer diese nicht besitzt, sollte bei der eigenen Fleischreifung unbedingt auf Schimmelbildung verzichten. Ob Schimmel den Geschmack wirklich verbessert, darüber lässt sich streiten – klar ist aber: Je länger das Fleisch reift, desto eher taucht er auf. Bei Kauf Dein Steak legen wir größten Wert auf hygienische Bedingungen und unser Metzgermeister ist auf die Verarbeitung von Dry Aged Fleisch spezialisiert. Du kannst dir also sicher sein: Auf deinem Teller landet nur bestes, kontrolliertes Fleisch – garantiert ohne Schimmel.
Nur das Beste reift zur Perfektion
Nur die edelsten Teilstücke – wie Rücken, Roastbeef oder Entrecôte – eignen sich für das Dry Aging. Sie besitzen die perfekte Struktur und Qualität, um während der Reifung ihr volles Aroma und ihre Zartheit zu entfalten.
All das trägt dazu bei, dass Dry-Aged Fleisch deutlich teurer ist als „normales“ Fleisch. Das macht ein Dry-Aged-Steak aber nicht nur exklusiv, sondern auch so unglaublich aromatisch, dass jeder Bissen zum Erlebnis wird.
Die Vorteile des Dry-Agings
Die Vorteile des Dry-Agings sind vielfältig: Es fördert nicht nur einen reicheren, konzentrierteren Geschmack, sondern auch eine beeindruckende Zartheit, die das kulinarische Erlebnis auf ein neues Level hebt.
Durch den Wasserverlust während des Dry-Agings wird das Fleisch dichter an Nährstoffen wie Proteinen und Vitaminen. Zudem ermöglicht der Prozess das Entstehen einzigartiger Geschmacksprofile, die in keinem anderen Reifeprozess erzielt werden können. Obwohl Dry-Aging eine Investition in Zeit und Ressourcen erfordert, ist das Ergebnis zweifellos eine Delikatesse von unvergleichlicher Qualität. In einer Welt, in der Echtheit und Qualität immer geschätzter werden, steht das Dry-Aging als strahlendes Beispiel für kulinarische Exzellenz.

Frisch

Dry-aged
Für das Dry Aging eignet sich vor allem hochwertiges Rindfleisch mit ausgeprägter Zartheit, feiner Faserung und schöner Marmorierung. Im Folgenden präsentieren wir dir die fünf bekanntesten und am häufigsten verwendeten Rinderrassen für diesen Reifeprozess.
Bestes Fleisch für Dry-Aging
Wagyu
Besonders bekannt ist das Wagyu, eine japanische Rinderrasse, die weltweit für ihr außergewöhnlich fein marmoriertes Fleisch geschätzt wird. Der Name „Wagyu“ bedeutet wörtlich „japanisches Rind“ („wa“ = Japan, „gyu“ = Rind). Charakteristisch ist die extrem feine intramuskuläre Fettstruktur, die dem Fleisch seine einzigartige Zartheit und seinen intensiven Geschmack verleiht. Die berühmteste Variante ist das streng kontrollierte Kobe-Beef aus der Region Hyōgo. Daneben existieren weitere hochwertige Linien wie Matsusaka oder Ōmi. Während die ursprüngliche Zucht ausschließlich in Japan stattfand, gibt es heute auch Programme in Australien, den USA und Europa. Das Fleisch dieser Wagyu-Rinder ist preislich etwas günstiger als das der originalen japanischen Tiere, bei denen zusätzlich besonders strenge Qualitätskontrollen greifen.
Original japanisches Wagyu, etwa Kobe-Rindfleisch, kann bis zu 400–600 Euro pro Kilogramm kosten. Dry-Aged Wagyu ist aufgrund des zusätzlichen Gewichtsverlustes durch die Trockenreifung für die meisten Konsumenten kaum erschwinglich.
Aus diesem Grund wird Wagyu oft als Kreuzung angeboten – das sogenannte Wagyu F1. Dabei bezeichnet „F1“ die erste Generation einer Kreuzung (F1 = erste Filialgeneration) zwischen einem reinrassigen Wagyu-Rind und einer anderen Rinderrasse. Ziel dieser Kreuzung ist es, die ausgeprägte intramuskuläre Fettmarmorierung des Wagyu mit den leistungsbezogenen Eigenschaften der anderen Rasse – etwa schnellerem Wachstum oder höherer Schlachtausbeute – zu verbinden.
Iberico
Gelegentlich wird in der Vermarktung von „Dry-Aged Fleisch eines Iberico-Rindes“ gesprochen. Ein Iberico-Rind existiert jedoch taxonomisch nicht; der Begriff „Iberico“ ist streng genommen den iberischen Schweinerassen vorbehalten, die zur Herstellung des „Jamón Ibérico“ genutzt werden. Mit „Iberico-Rind“ wird in der Regel die galicische Rinderrasse Rubia Gallega bezeichnet, teilweise auch andere autochthone Rassen der iberischen Halbinsel, wie Retinta oder Morucha. Diese Tiere werden in Freilandhaltung im Norden Spaniens gehalten. Sie verbringen den Großteil ihres Lebens im Hochland, wo sie unter natürlichen Bedingungen mit Gräsern, Kräutern und teilweise Kastanien gefüttert werden.
Charakteristisch für die Haltung ist die vergleichsweise lange Lebensdauer der Tiere (8–15 Jahre), da sie häufig zunächst als Milchkühe oder Arbeitstiere genutzt werden, bevor sie der Fleischproduktion zugeführt werden. Das Fleisch weist aufgrund des hohen intramuskulären Fettgehalts eine ausgeprägte Marmorierung auf und besitzt durch die Ernährung ein goldgelbes Fett. Aufgrund der Kombination aus Seltenheit der Rassen, langer Aufzuchtdauer und hohem sensorischen Wert gilt dieses Fleisch als Delikatesse. Die Preise liegen deutlich über dem Durchschnitt: Einzelne Steakzuschnitte können bis zu 350 € pro Kilogramm erreichen.
Simmentaler
Das Simmentaler Rind ist eine der ältesten Rinderrassen. Ursprünglich stammt es aus dem Simmental im Berner Oberland (Schweiz) und wurde ab dem Mittelalter gezielt gezüchtet. Die Rasse gehört – ebenso wie die galicische Rubia Gallega (oft als „Iberico-Rind“ bezeichnet) – zu den Zweinutzungsrindern, die sowohl für die Milchproduktion als auch für die Fleischgewinnung gezüchtet werden. Das Fleisch gilt als qualitativ hochwertig und ist im Premiumsegment etabliert. Es zeichnet sich durch eine etwas kräftigere Faserung aus, bleibt jedoch außergewöhnlich zart und besitzt eine besonders ausgeprägte Marmorierung – sogar stärker als bei Angus. Das harmonische Zusammenspiel von Fett und Muskeln sorgt für ein unvergleichlich saftiges und aromatisches Geschmackserlebnis. Besonders in Kombination mit Dry Aging entwickelt Simmentaler Fleisch ein intensives, buttrig-nussiges Aroma.
Durch seine Verfügbarkeit und die konstant hohe Fleischqualität wird es von Spitzenköchen ebenso geschätzt wie von Fleischliebhabern. Aufgrund der weltweiten Verbreitung ist Simmentaler Fleisch im Vergleich zu seltenen autochthonen Rassen (z. B. Wagyu oder Rubia Gallega) zwar leichter verfügbar, bleibt aber im Gourmetbereich aufgrund seiner sensorischen Eigenschaften sehr gefragt. Preislich bewegt es sich in einem mittleren bis gehobenen Segment, abhängig von Zuschnitt und Reifung (meist zwischen 60–80 €/kg, bei Spezial-Cuts oder Dry Aged auch deutlich höher).
Angus
Das Black Angus-Rind stammt ursprünglich aus Schottland und gehört heute zu den weltweit bekanntesten Fleischrinderrassen. Es ist für seine Robustheit, gute Anpassungsfähigkeit und gleichbleibende Fleischqualität bekannt.Ein Angus-Rind zählt zu den mittel- bis großrahmigen Rinderrassen. Das Gewicht variiert je nach Geschlecht und Alter: Angus-Kühe erreichen in der Regel ein Gewicht von etwa 550 bis 700 Kilogramm, während ausgewachsene Angus-Bullen zwischen 850 und 1.200 Kilogramm schwer werden können.
Das Fleisch des Angus-Rindes weist eine gleichmäßige, feine Marmorierung auf und überzeugt durch einen milden, saftigen Geschmack. Im Vergleich zu stärker marmorierten Rassen wie dem Wagyu oder auch dem Simmentaler fällt es allerdings weniger opulent aus – speziell Wagyu zeichnet sich durch einen wesentlich höheren intramuskulären Fettgehalt aus und liefert dadurch eine intensivere Buttrigkeit und Zartheit. Wer jedoch einen ehrlichen, kräftigen Rindfleischgeschmack ohne übermäßige Fettfülle bevorzugt, findet im Angus eine sehr gute Wahl.
In seiner Qualität steht das Angus-Rind auf einer Stufe mit dem Simmentaler und dem Charolais. Diese drei Traditionsrassen liefern Fleisch, das Genießer mit feiner Struktur, ausgewogener Marmorierung und kräftigem Aroma begeistert – im Premiumbereich angesiedelt, aber noch erschwinglich. Für das Dry Aging eignet sich Angus-Fleisch gut: Während der Reifung verstärken sich die fleischigen Noten, die Textur wird zarter, und es entwickelt sich ein nussig-buttriger Charakter, ohne dass das Fleisch an seiner klaren Aromatik verliert. Preislich bewegt sich Angus-Fleisch im mittleren bis gehobenen Segment (ca. 40–70 €/kg), abhängig von Zuschnitt und Reifedauer, und liegt damit in ähnlicher Kategorie wie Simmentaler und Charolais, jedoch deutlich unter Wagyu.
Charolais
Das Charolais-Rind ist eine der bekanntesten Fleischrinderrassen weltweit. Es stammt ursprünglich aus der Region Charolais im französischen Burgund und wurde bereits im 18. Jahrhundert gezielt gezüchtet. Heute zählt es zu den wichtigsten Fleischrinderrassen Europas und ist auch in Nord- und Südamerika, Australien sowie Afrika verbreitet. Die Rasse wurde primär auf Fleischleistung selektiert, wodurch sie zu den klassischen Fleischrindern gehört und – anders als Zweinutzungsrassen – kaum für die Milchproduktion eingesetzt wird. Das Fleisch des Charolais-Rindes zeichnet sich durch eine feine Faserung, einen geringen Fettanteil und eine kräftige Rindfleischnote aus. Im Vergleich zu stark marmorierten Rassen (z. B. Wagyu oder Rubia Gallega) ist das intramuskuläre Fett geringer ausgeprägt. Dadurch eignet sich Charolais-Fleisch besonders für Genießer, die einen authentischen, unverfälschten Rindfleischgeschmack bevorzugen.
Gerade für das Dry Aging bringt das Charolais-Rind ideale Voraussetzungen mit: Durch die feine Muskelstruktur und den geringen Wasseranteil reift das Fleisch gleichmäßig, entwickelt intensive, aromatische Noten und gewinnt zusätzlich an Zartheit. Das Ergebnis ist ein buttrig-nussiges, zugleich klar definiertes Geschmacksprofil, das in der Spitzengastronomie sehr geschätzt wird. Aufgrund der weiten Verbreitung ist Charolais-Fleisch im gehobenen, jedoch nicht im absoluten Luxussegment angesiedelt. Preislich liegt es meist bei 40–60 €/kg, bei speziellen Zuschnitten oder längerer Reifung auch höher.
Besonders bekannt ist das Wagyu, eine japanische Rinderrasse, die weltweit für ihr außergewöhnlich fein marmoriertes Fleisch geschätzt wird. Der Name „Wagyu“ bedeutet wörtlich „japanisches Rind“ („wa“ = Japan, „gyu“ = Rind). Charakteristisch ist die extrem feine intramuskuläre Fettstruktur, die dem Fleisch seine einzigartige Zartheit und seinen intensiven Geschmack verleiht. Die berühmteste Variante ist das streng kontrollierte Kobe-Beef aus der Region Hyōgo. Daneben existieren weitere hochwertige Linien wie Matsusaka oder Ōmi. Während die ursprüngliche Zucht ausschließlich in Japan stattfand, gibt es heute auch Programme in Australien, den USA und Europa. Das Fleisch dieser Wagyu-Rinder ist preislich etwas günstiger als das der originalen japanischen Tiere, bei denen zusätzlich besonders strenge Qualitätskontrollen greifen.
Original japanisches Wagyu, etwa Kobe-Rindfleisch, kann bis zu 400–600 Euro pro Kilogramm kosten. Dry-Aged Wagyu ist aufgrund des zusätzlichen Gewichtsverlustes durch die Trockenreifung für die meisten Konsumenten kaum erschwinglich.
Aus diesem Grund wird Wagyu oft als Kreuzung angeboten – das sogenannte Wagyu F1. Dabei bezeichnet „F1“ die erste Generation einer Kreuzung (F1 = erste Filialgeneration) zwischen einem reinrassigen Wagyu-Rind und einer anderen Rinderrasse. Ziel dieser Kreuzung ist es, die ausgeprägte intramuskuläre Fettmarmorierung des Wagyu mit den leistungsbezogenen Eigenschaften der anderen Rasse – etwa schnellerem Wachstum oder höherer Schlachtausbeute – zu verbinden.
Gelegentlich wird in der Vermarktung von „Dry-Aged Fleisch eines Iberico-Rindes“ gesprochen. Ein Iberico-Rind existiert jedoch taxonomisch nicht; der Begriff „Iberico“ ist streng genommen den iberischen Schweinerassen vorbehalten, die zur Herstellung des „Jamón Ibérico“ genutzt werden. Mit „Iberico-Rind“ wird in der Regel die galicische Rinderrasse Rubia Gallega bezeichnet, teilweise auch andere autochthone Rassen der iberischen Halbinsel, wie Retinta oder Morucha. Diese Tiere werden in Freilandhaltung im Norden Spaniens gehalten. Sie verbringen den Großteil ihres Lebens im Hochland, wo sie unter natürlichen Bedingungen mit Gräsern, Kräutern und teilweise Kastanien gefüttert werden.
Charakteristisch für die Haltung ist die vergleichsweise lange Lebensdauer der Tiere (8–15 Jahre), da sie häufig zunächst als Milchkühe oder Arbeitstiere genutzt werden, bevor sie der Fleischproduktion zugeführt werden. Das Fleisch weist aufgrund des hohen intramuskulären Fettgehalts eine ausgeprägte Marmorierung auf und besitzt durch die Ernährung ein goldgelbes Fett. Aufgrund der Kombination aus Seltenheit der Rassen, langer Aufzuchtdauer und hohem sensorischen Wert gilt dieses Fleisch als Delikatesse. Die Preise liegen deutlich über dem Durchschnitt: Einzelne Steakzuschnitte können bis zu 350 € pro Kilogramm erreichen.
Das Simmentaler Rind ist eine der ältesten Rinderrassen. Ursprünglich stammt es aus dem Simmental im Berner Oberland (Schweiz) und wurde ab dem Mittelalter gezielt gezüchtet. Die Rasse gehört – ebenso wie die galicische Rubia Gallega (oft als „Iberico-Rind“ bezeichnet) – zu den Zweinutzungsrindern, die sowohl für die Milchproduktion als auch für die Fleischgewinnung gezüchtet werden. Das Fleisch gilt als qualitativ hochwertig und ist im Premiumsegment etabliert. Es zeichnet sich durch eine etwas kräftigere Faserung aus, bleibt jedoch außergewöhnlich zart und besitzt eine besonders ausgeprägte Marmorierung – sogar stärker als bei Angus. Das harmonische Zusammenspiel von Fett und Muskeln sorgt für ein unvergleichlich saftiges und aromatisches Geschmackserlebnis. Besonders in Kombination mit Dry Aging entwickelt Simmentaler Fleisch ein intensives, buttrig-nussiges Aroma.
Durch seine Verfügbarkeit und die konstant hohe Fleischqualität wird es von Spitzenköchen ebenso geschätzt wie von Fleischliebhabern. Aufgrund der weltweiten Verbreitung ist Simmentaler Fleisch im Vergleich zu seltenen autochthonen Rassen (z. B. Wagyu oder Rubia Gallega) zwar leichter verfügbar, bleibt aber im Gourmetbereich aufgrund seiner sensorischen Eigenschaften sehr gefragt. Preislich bewegt es sich in einem mittleren bis gehobenen Segment, abhängig von Zuschnitt und Reifung (meist zwischen 60–80 €/kg, bei Spezial-Cuts oder Dry Aged auch deutlich höher).
Das Black Angus-Rind stammt ursprünglich aus Schottland und gehört heute zu den weltweit bekanntesten Fleischrinderrassen. Es ist für seine Robustheit, gute Anpassungsfähigkeit und gleichbleibende Fleischqualität bekannt.Ein Angus-Rind zählt zu den mittel- bis großrahmigen Rinderrassen. Das Gewicht variiert je nach Geschlecht und Alter: Angus-Kühe erreichen in der Regel ein Gewicht von etwa 550 bis 700 Kilogramm, während ausgewachsene Angus-Bullen zwischen 850 und 1.200 Kilogramm schwer werden können.
Das Fleisch des Angus-Rindes weist eine gleichmäßige, feine Marmorierung auf und überzeugt durch einen milden, saftigen Geschmack. Im Vergleich zu stärker marmorierten Rassen wie dem Wagyu oder auch dem Simmentaler fällt es allerdings weniger opulent aus – speziell Wagyu zeichnet sich durch einen wesentlich höheren intramuskulären Fettgehalt aus und liefert dadurch eine intensivere Buttrigkeit und Zartheit. Wer jedoch einen ehrlichen, kräftigen Rindfleischgeschmack ohne übermäßige Fettfülle bevorzugt, findet im Angus eine sehr gute Wahl.
In seiner Qualität steht das Angus-Rind auf einer Stufe mit dem Simmentaler und dem Charolais. Diese drei Traditionsrassen liefern Fleisch, das Genießer mit feiner Struktur, ausgewogener Marmorierung und kräftigem Aroma begeistert – im Premiumbereich angesiedelt, aber noch erschwinglich. Für das Dry Aging eignet sich Angus-Fleisch gut: Während der Reifung verstärken sich die fleischigen Noten, die Textur wird zarter, und es entwickelt sich ein nussig-buttriger Charakter, ohne dass das Fleisch an seiner klaren Aromatik verliert. Preislich bewegt sich Angus-Fleisch im mittleren bis gehobenen Segment (ca. 40–70 €/kg), abhängig von Zuschnitt und Reifedauer, und liegt damit in ähnlicher Kategorie wie Simmentaler und Charolais, jedoch deutlich unter Wagyu.
Das Charolais-Rind ist eine der bekanntesten Fleischrinderrassen weltweit. Es stammt ursprünglich aus der Region Charolais im französischen Burgund und wurde bereits im 18. Jahrhundert gezielt gezüchtet. Heute zählt es zu den wichtigsten Fleischrinderrassen Europas und ist auch in Nord- und Südamerika, Australien sowie Afrika verbreitet. Die Rasse wurde primär auf Fleischleistung selektiert, wodurch sie zu den klassischen Fleischrindern gehört und – anders als Zweinutzungsrassen – kaum für die Milchproduktion eingesetzt wird. Das Fleisch des Charolais-Rindes zeichnet sich durch eine feine Faserung, einen geringen Fettanteil und eine kräftige Rindfleischnote aus. Im Vergleich zu stark marmorierten Rassen (z. B. Wagyu oder Rubia Gallega) ist das intramuskuläre Fett geringer ausgeprägt. Dadurch eignet sich Charolais-Fleisch besonders für Genießer, die einen authentischen, unverfälschten Rindfleischgeschmack bevorzugen.
Gerade für das Dry Aging bringt das Charolais-Rind ideale Voraussetzungen mit: Durch die feine Muskelstruktur und den geringen Wasseranteil reift das Fleisch gleichmäßig, entwickelt intensive, aromatische Noten und gewinnt zusätzlich an Zartheit. Das Ergebnis ist ein buttrig-nussiges, zugleich klar definiertes Geschmacksprofil, das in der Spitzengastronomie sehr geschätzt wird. Aufgrund der weiten Verbreitung ist Charolais-Fleisch im gehobenen, jedoch nicht im absoluten Luxussegment angesiedelt. Preislich liegt es meist bei 40–60 €/kg, bei speziellen Zuschnitten oder längerer Reifung auch höher.
Steak- und Cuts-Guide
Vom zarten Filet bis zum fein marmorierten Ribeye – jeder Rindfleisch-Cut hat seinen eigenen Charakter, seine typische Textur und die perfekte Zubereitungsart. Unser Beef-Cuts-Chart zeigt dir, woher die einzelnen Stücke stammen.
Edelstücke, die Zeit verdienen
Welche Teile vom Rind eignen sich am besten für das Dry-Aging?
Am beliebtesten sind die Rückenpartien wie Roastbeef, Ribeye, Entrecôte oder Hochrippe. Diese Cuts verfügen über eine ausgeprägte intramuskuläre Marmorierung, die den Reifeprozess ideal unterstützt und für den intensiven, charakteristischen Geschmack sorgt. Aus ihnen entstehen die klassischen Dry-Aged-Steaks wie T-Bone, Porterhouse oder Tomahawk. Sie beeindrucken nicht nur durch ihre imposante Optik, sondern entfalten während der Reifung ein unverwechselbares Aroma und eine außergewöhnliche Zartheit.
Weniger geeignet sind dagegen Stücke mit geringer Marmorierung oder typische Schmorstücke wie Brust oder Wade. Auch Geflügel und Schwein werden kaum dry-aged, da ihre Fleischstruktur und Haltbarkeit nicht den Anforderungen dieses aufwendigen Reifeverfahrens entsprechen. Eine Ausnahme bildet dabei das Dry-Aged Pluma-Steak. Das Pluma ist ein stark marmoriertes, dünnes, dreieckiges Stück Fleisch aus dem Schweinerücken. Der Begriff ‚Pluma‘ stammt aus dem Spanischen und bedeutet ‚Feder‘ – eine Anspielung auf die charakteristische dreieckige Form dieses Zuschnitts.
Kurz gesagt: Das ideale Fleisch für Dry Aging ist ein gut marmorierter Rinderrücken mit Knochen – die Grundlage für unsere exklusiven Premium-Steaks.
✅ Am besten geeignet:
- Rindfleisch – insbesondere Rückenpartien wie Roastbeef, Ribeye, Entrecôte oder Hochrippe
- Rinderfilet ist ebenfalls gut geeignet, und gewinnt an zartheit
- Stark marmoriertes Fleisch – das intramuskuläre Fett schützt beim Reifeprozess und intensiviert das Aroma
- Cuts am Knochen (z. B. T-Bone, Porterhouse, Tomahawk) – der Knochen unterstützt die Reifung und verleiht zusätzliches Aroma
- Große Fleischstücke (Primals) – eignen sich besser als kleine Stücke, da sie beim Reifeprozess weniger schnell austrocknen
❌ Weniger geeignet:
- Fleisch mit geringer Marmorierung → wird schnell trocken
- Schmorstücke (z. B. Wade, Brust) → eignen sich nicht, da sie von langen Garzeiten und nicht von Reifung profitieren
- Geflügel und Schwein werden so gut wie nie dry-aged angeboten, da das Risiko von Verderb zu hoch ist und die Fleischstruktur ungeeignet ist
- Kleinere Einzelstücke oder Steaks ohne Knochen → diese verlieren zu schnell Feuchtigkeit und werden zäh statt zart
- Fleisch niedriger Qualität → selbst Dry Aging kann fehlende Fleischqualität nicht ausgleichen
Bei Kauf Dein Steak reifen wir immer ganze Rücken Dry-Aged – und schneiden die Steaks erst beim Verkauf, damit du höchste Frische und volles Aroma genießen kannst.
Herausstellungsmerkmale von Dry Aged Fleisch
"Dry-Aged". Ein Begriff, der die Augen von Fleischkennern und Fleischliebhabern glitzern lässt, in vielen Foren diskutiert wird und mittlerweile sogar in einigen Privathaushalten praktiziert wird.
Mit der Methode des Trockenreifens am Knochen kehrt eine Form der Fleischreifung zurück, die schon lange bekannt ist – heute aber durch Technik sowie Rasse, Genetik, Fütterung und Haltung perfektioniert wird.
Dry-Aged Fleisch steht für höchste Steak-Kunst. Durch den kontrollierten Reifeprozess entwickelt es ein intensives Aroma, eine unvergleichliche Zartheit und eine Textur, die Kenner schätzen. Zeit, Handwerk und beste Fleischqualität – das macht Dry-Aged so besonders.
Durch den Wasserverlust während der Trocken- reifung konzentrieren sich die Geschmacksstoffe.
Typisch: nussige, buttrige und leicht erdige Noten.
Natürliche Enzyme bauen Muskel- und Binde- gewebe ab, was das Fleisch besonders mürbe macht.
Reifung in unseren speziellen Klimakammern bei kontrollierter Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftzirkulation.
Auswahl bester Fleischstücke, meist aus Rinderrücken mit hoher Marmorierung.
Ausschließlich durch Zeit, Luft, Salzwände und Handwerk veredelt – kein Einsatz von Marinaden oder künstlichen Aromen.
Längere Reifezeit (21 – 42 Tage oder mehr) macht es zu einem raren, hochpreisigen Gourmetprodukt.
Feste, aber zarte Konsistenz mit einem charakteristischen zarten „Biss“, der sich von frischem Fleisch unterscheidet.
Weniger Wassergehalt bedeutet intensiveres Fleischaroma und kräftigere Umami-Noten.



Das sogenannte Maillard-Aroma – auch als Röstaroma bekannt – entsteht durch die Maillard-Reaktion. Dabei handelt es sich um eine chemische Reaktion zwischen Aminosäuren und reduzierenden Zuckern, die beim Erhitzen von Lebensmitteln abläuft. Sie ist verantwortlich für die appetitliche Bräunung sowie für die komplexen Aromen und Geschmacksstoffe, die wir mit Gebratenem, Gebackenem oder Geröstetem verbinden.
Feuchtigkeit ist der größte Gegner einer krossen Kruste. Eine trockene Oberfläche sorgt dafür, dass das Steak schneller und gleichmäßiger bräunt und dadurch weniger Zeit in der Pfanne verbringen muss – was das Risiko des Übergaren deutlich verringert. Paradoxerweise führt also gerade ein möglichst trockenes Steak zum saftigsten Ergebnis.
Trotz der Beliebtheit von Dry-Aged-Fleisch ist es wichtig zu beachten, dass sein Geschmack nicht jedermanns Sache ist. Einige beschreiben den Geschmack als zu intensiv oder sogar "käseartig". Es ist ein Geschmack, der oft von erfahrenen Gaumen geschätzt wird, die nach Tiefe und Komplexität suchen.
Dry-Aged Fleisch wird oft als Königsklasse in der Zubereitung bezeichnet. Dabei ist es gar nicht so schwer.
Die Zubereitung vom Dry-Aged Steaks
Da Dry-Aged-Fleisch einen so ausgeprägten Geschmack hat, wird oft empfohlen, es – besonders, wenn man noch nicht viel Erfahrung damit hat – ganz schlicht zuzubereiten. Halte die Würzung zunächst schlicht: Etwas Salz (ca. 0,8–1 % des Fleischgewichts) kurz vor der Zubereitung, hohe Hitze und nach der Zubereitung etwas Pfeffer nach Bedarf – mehr braucht es meist nicht, um das volle Aroma dieses Fleisches hervorzuheben. Ein Überwürzen könnte den einzigartigen Geschmack überdecken. Mit zunehmender Erfahrung in der Zubereitung und im feinen Gespür für den Geschmack lassen sich nach und nach dann zusätzliche Gewürze ausprobieren.
Vor dem Braten sollten Dry-Aged-Steaks zunächst auf Raumtemperatur gebracht werden. Der unmittelbare Temperaturwechsel von Kühlung zu starker Hitze führt dazu, dass vermehrt Flüssigkeit und Proteine austreten, was die Fleischoberfläche grau verfärben und das Steak austrocknen kann. Eine Ruhezeit von mindestens 60 Minuten bei Zimmertemperatur ist daher empfehlenswert. Ein Dry-Aged-Steak sollte außerdem stets trocken in die Pfanne gelegt werden. Befindet sich Wasser auf der Oberfläche, verdampft es zunächst und verhindert die Bildung intensiver Röstaromen (das Maillard-Aroma). Daher das Fleisch vor dem Braten am besten mit einem Küchentuch gründlich trocken tupfen.
Auch nach dem Garprozess sollten die Steaks 3 bis 5 Minuten ruhen, damit sich der Fleischsaft gleichmäßig im Gewebe verteilen kann und das Endergebnis besonders zart und saftig wird. Erst beim Servieren sollte man das Fleisch quer zur Faser in 1–1,5 cm dicke Tranchen (Scheiben) schneiden. Bei Bone-in-Cuts das Fleisch zuvor entlang des Knochens auslösen, bevor man es aufschneidet.
Wie isst man Dry-Aged Fleisch?
Dry-Aged Fleisch isst man rare bis medium rare, mit wenig Schnickschnack und viel Fleischgeschmack. Für die Beilagen gilt: Keep it simple. Ein paar Kartoffeln, Gemüse, etwas Kräuterbutter oder Chimichurri reichen da vollkommen aus. Das Fleisch ist der Star – Beilagen sind nur die Bühne. Manche Fleischfans essen Dry-Aged Fleisch auch gerne roh als Carpaccio – purer Umami-Genuss!
Reifung schafft die Basis, Zubereitung den Charakter
Die 7 besten Methoden, Dry Aged Fleisch zuzubereiten
Dry-Aged-Steaks zählen zu den edelsten Fleischspezialitäten überhaupt – intensiv im Aroma, unvergleichlich zart in der Textur. Damit sie ihr volles Potenzial entfalten, kommt es nicht nur auf die Reifung, sondern auch auf die richtige Zubereitung an. Wir stellen dir sieben verschiedene Methoden vor, wie du ein Dry-Aged-Steak perfekt auf den Punkt bringst – vom klassischen Grill über die gusseiserne Pfanne bis hin zu modernen Techniken wie Sous-vide. So findest du garantiert die Zubereitungsart, die am besten zu deinem Geschmack passt.
Mehr als nur Premium-Fleisch: Auf unseren Dry-Aged Steak Produktseiten warten passende Rezepte, zugeschnitten auf jeden Cut – einfach nachkochen und genießen!
Das präzise Braten von Steaks in der Pfanne auf einen exakten Garpunkt erfordert Erfahrung. Bei zu hoher Hitze verbrennt die Außenseite, während das Innere noch roh bleibt; bei zu geringer Hitze gart das Fleisch ungleichmäßig durch und es bildet sich keine kräftige Kruste. Entscheidend ist, die Temperatur der Pfanne von Beginn an optimal auf die Dicke des Steaks abzustimmen – andernfalls kann das Ergebnis schnell misslingen.
Eine verlässlichere Methode ist die Kombination aus Pfanne und Ofen: Das Steak wird entweder zunächst scharf in der Pfanne angebraten und anschließend im Ofen schonend nachgegart oder umgekehrt zunächst im Ofen gegart und zum Abschluss kurz scharf angebraten (siehe Abschnitte „Rückwärtsgaren im Ofen“ und "Vorwärtsgaren im Ofen"). Auf diese Weise lässt sich das Innere des Steaks deutlich präziser garen, und kleinere Abweichungen bei der Hitzezufuhr fallen weniger ins Gewicht.
Steht kein Ofen zur Verfügung, können Dry-Aged-Steaks selbstverständlich auch vollständig in der Pfanne zubereitet werden.
Dry-Aged-Steaks verlangen bei der Zubereitung nach kräftiger Hitze. Durch scharfes Anbraten in Butterschmalz – idealerweise in einer gusseisernen Pfanne – entstehen intensive Röstaromen, während die Außenseite des Fleisches eine krosse Kruste entwickelt.
Erhitze eine gusseiserne oder schwere Stahlpfanne auf sehr hohe Hitze (5–8 Minuten bei Elektro/Induktion, 2–3 Minuten bei Gas). Die genaue Zeit hängt von der Dicke der Pfanne und der Leistungsstärke des Herdes ab. Aluminium-Pfannen sind für starkes Anbraten weniger geeignet, da sie Wärme nicht so gut speichern wie beispielsweise Gusseisen.
Sobald die Pfanne ausreichend erhitzt ist, gib den Butterschmalz hinein und lege kurz darauf das Steak in die Pfanne. Wende das Fleisch anschließend im Minutentakt, um eine gleichmäßige Bräunung und Garung sicherzustellen.
Zum Wenden des Steaks empfiehlt sich ausschließlich ein Pfannenwender – eine Fleischgabel sollte vermieden werden, da sie das Fleisch ansticht und wertvollen Saft entweichen lässt.
Für ein „medium rare“ Steak genügt eine Gesamtgarzeit von etwa 2 Minuten, während für den Gargrad „medium well“ rund 4 Minuten erforderlich sind.
Die Zubereitung eines Steaks im Ofen bietet zahlreiche Vorteile und führt sowohl Profis als auch Einsteiger zuverlässig zum perfekten Ergebnis. Durch die gleichmäßige und konstante Hitze gart das Fleisch besonders sanft und erreicht den gewünschten Gargrad, ohne dass die Außenseite übergart. Das Resultat ist ein saftiges, aromatisches Steak mit einer idealen Balance aus krosser Kruste und zartem Inneren. Außerdem ermöglicht diese Methode eine entspannte Zubereitung, bei der auch mehrere Steaks gleichzeitig in gleichbleibender Qualität gelingen.
Das Rückwärtsgaren
Beim Rückwärtsgaren wird das Steak zunächst schonend bei niedriger Temperatur im Ofen gegart, bevor es am Ende scharf angebraten wird. Der Name „Rückwärtsgaren“ kommt daher, dass er die traditionelle Vorgehensweise auf den Kopf stellt.
Historisch wurde gelehrt: Zuerst scharf anbraten, dann weitergaren. Begründet wurde das meist mit der Behauptung, dass Anbraten Säfte einschließt. Heute wissen wir sicher: Das stimmt nicht. Anbraten verschließt keine Flüssigkeit, es sorgt lediglich für Geschmack.
Der Temperaturgradient innerhalb eines Fleischstücks – also der Unterschied zwischen Rand und Mitte – hängt direkt davon ab, wie schnell Energie in das Fleisch übertragen wird. Je höher die Gartemperatur, desto schneller fließt Energie und desto ungleichmäßiger gart das Fleisch. Umgekehrt gilt: Je schonender das Steak erhitzt wird, desto gleichmäßiger gart es. Beginnt man mit dem Garen in einem Niedrigtemperatur-Ofen, entsteht praktisch kein übergartes Fleisch. Das Ergebnis: ein saftigeres Steak.
Der Vorgang beginnt idealerweise damit, das Steak auf einem Rost über einem Blech im Kühlschrank unbedeckt über Nacht lagern. Die zirkulierende Kühlschrankluft sorgt für eine trockene Oberfläche. Je trockener die Oberfläche, desto schneller und besser bräunt das Steak. Am nächsten Tag wandert das ganze Blech samt Rost direkt in den Ofen. Da die Temperatur nur langsam ansteigt, ist das Rückwärtsgaren die einzige Zubereitungsmethode, bei der man das Fleisch ohne Probleme direkt aus dem Kühlschrank in den Ofen geben kann.
Dabei wird das Fleisch im Ofen bei etwa 100–130 °C langsam und gleichmäßig auf die gewünschte Kerntemperatur gebracht wird. Durch diese sanfte Hitze gart das Steak besonders gleichmäßig von innen nach außen, ohne dass die Außenseite zu schnell zu stark erhitzt wird. Sobald die temperatur bis es etwa 5–8 °C unter der gewünschten Kerntemperatur liegt, kommt der entscheidende Schritt: das scharfe Anbraten in einer sehr heißen Pfanne oder auf dem Grill. Dabei bildet sich in kürzester Zeit eine aromatische, knusprige Kruste – das sogenannte Maillard-Aroma, das für intensiven Geschmack sorgt. Innen bleibt das Fleisch saftig und zart, außen entsteht die perfekte Kruste.
So erhält man eines der bestgegartesten Steaks überhaupt!
Für den Grill eignen sich Dry-Aged-Cuts mit mindestens 3–5 cm Dicke (z. B. Ribeye, Rumpsteak, T-Bone/Porterhouse). Dickere Steaks verzeihen Temperaturschwankungen besser und entwickeln eine stabilere Kruste. Vor dem Grillen das Fleisch gründlich trocken tupfen.
Richte einen Zwei-Zonen-Grill ein: eine direkte Zone (sehr heiß, zum Anbraten) und eine indirekte Zone (moderate Hitze, zum Garziehen).
- Einen vollen Anzündkamin durchglühen lassen, die Kohlen auf eine Grillseite schütten und den Lüftungsschieber weit öffnen.
- Alle Brenner ca. 10 Minuten vorheizen, dann eine Seite auf hohe, die andere auf niedrige bis mittlere Leistung stellen.
Ziel: Unter dem Deckel im direkten Bereich so viel Hitze wie möglich, im indirekten Bereich ca. 120–140 °C. Ein Gussrost ist dafür ideal.
Rückwärtsgaren
Unsere Empfehlung – erst sanft garen, dann scharf anbraten
Das Steak bis zum Grillen unbedeckt auf einem Rost im Kühlschrank lagern – so trocknet die Oberfläche leicht an und bräunt später schneller. Lege das trockene Steak in die indirekte Zone und schließe den Deckel. Abluft so einstellen, dass 120–140 °C gehalten werden. Gare das Steak langsam auf ca. 45–48 °C Kerntemperatur vor (bei 4 cm Dicke etwa 20–35 Minuten, je nach Grill).
Danach die Temperatur in der direkten Zone auf das Maximum erhöhen. Das Steak über direkter Hitze grillen und alle 30–45 Sekunden wenden. Ziel ist eine gleichmäßige, dunkle Kruste ohne Verbrennen. Auch Fettrand und Kanten kurz angrillen. Beende das Anbraten, wenn die Ziel-Kerntemperatur erreicht ist (z. B. 55–57 °C für Medium Rare).
Sofort servieren – am besten mit einer milden Beilage, die das intensive Dry-Aged-Aroma nicht überdeckt (z. B. gegrilltes Gemüse oder ein einfacher Salat).
Vorwärtsgaren
Erst scharf anbraten, dann indirekt ziehen lassen
Lege das Steak zunächst über direkte Hitze und brate es 60–90 Sekunden pro Seite kräftig an (Deckel offen, häufig wenden). Danach in die indirekte Zone legen, Deckel schließen und bei 120–150 °C auf die Ziel-Kerntemperatur ziehen lassen. Diese Methode ist schneller, erfordert aber mehr Timing.
Pfeffer, Salz und eventuelle Gewürze sollten erst nach dem Grillen zugegeben werden – bei hoher Hitze verbrennen sie leicht und können bitter schmecken. Bestreiche den Rost (nicht das Steak) leicht mit hochhitzefestem Öl (z. B. raffiniertem Raps- oder Erdnussöl), falls dein Rost stark haftet.
Achte darauf, dass das Steak stets trocken auf den Rost gelegt wird – Feuchtigkeit ist der Feind einer perfekten Kruste. Entstehen durch austretendes Fett Flammen, ziehe das Steak sofort in die indirekte Zone und schließe den Deckel kurz. So entziehst du der Flamme Sauerstoff.
Kurzes, häufiges Wenden beim Searing verteilt die Hitze gleichmäßiger, verhindert schwarze Stellen und sorgt für eine homogene Kruste. Arbeite beim sanften Garziehen mit geschlossenem Deckel, beim scharfen Anbraten meist mit offenem Deckel – das gibt dir bessere Kontrolle.
Nimm das Steak etwa 2 °C vor dem Erreichen der Zieltemperatur vom Grill, lege es auf ein vorgewärmtes Brett und lasse es 3- 5 Minuten ruhen. So können sich die Fleischsäfte gleichmäßig im Gewebe verteilen, während die Kruste erhalten bleibt.
Typische Richtzeiten für ein ca. 4 cm dickes Ribeye (zur Orientierung):
- 20–35 Minuten indirekt auf 45–48 °C, anschließend insgesamt 2–3 Minuten direkt scharf anbraten (häufig wenden).
- 2 × 60–90 Sekunden direkt anbraten, danach 6–10 Minuten indirekt garziehen lassen.
Die Zeiten variieren je nach Grill, Wind, Steakdicke und Umgebungstemperatur – das Thermometer ersetzt die Stoppuhr!
Achte stets auf sauberes Arbeiten: Die Trennung von rohem und gegartem Fleisch gilt auch bei Rind. Lass Steaks niemals unbeaufsichtigt über offener Flamme. Bei sehr trocken gereiften Stücken empfiehlt es sich, überstehendes, oxidiertes Fett vor dem Grillen sparsam zurückzuschneiden – so lassen sich Flare-ups und bittere Aromen vermeiden.
Auch dünnere Steaks, wie Flanksteak oder Hanging Tender, eignen sich gut für die Sous-vide-Methode. Sie garen schnell und lassen sich so ohne auszutrocknen zubereiten. Favorisiert werden jedoch Dry-Aged-Cuts mit einer Dicke von mindestens 3–5 cm (z. B. Ribeye, Rumpsteak, T-Bone oder Porterhouse). Entferne bei Bedarf trockene Randbereiche und stark oxidiertes Fett sparsam. Tupfe die Oberfläche gründlich trocken – Feuchtigkeit ist der Feind einer guten Kruste.
Die Herausforderung bei dünneren Steaks liegt darin, dass beim Anbraten schnell auch das Innere weitergart. Daher gilt: Je dünner das Steak, desto niedriger (und damit weiter von der gewünschten Kerntemperatur entfernt) sollte das Wasser erhitzt werden, und desto kürzer fällt das abschließende Anbraten aus.
Neben Standardutensilien wie Pfanne, Pfannenwender und Kerntemperaturmesser haben sich zwei Geräte als besonders hilfreich erwiesen: Vakuumierer und Sous-vide-Stab. Ein Sous-vide-Stab (Sous-vide-Zirkulator) erhitzt das Wasser in einem Topf oder Behälter auf eine exakt einstellbare Temperatur und hält diese konstant. Eine eingebaute Pumpe sorgt für gleichmäßige Zirkulation. Der Benutzer stellt die gewünschte Temperatur und oft auch die Garzeit ein. Auch ohne diese Geräte ist Sous-vide möglich. Wer diese Methode jedoch regelmäßig anwenden möchte, ist gut beraten, sich beides zuzulegen.
Lege das Steak in einen hitzestabilen Vakuumbeutel. Optional kannst du 1–2 dünne Scheiben Rindertalg oder einen halben Teelöffel Butterschmalz sowie 1–2 Zweige Thymian oder Rosmarin beigeben. Auf feuchte Marinaden solltest du verzichten, da sie das Aroma verwässern. Vakuumiere den Beutel, sofern ein Vakuumierer vorhanden ist, fest, ohne das Fleisch zu verformen. Alternativ funktioniert die „Wasserverdrängungsmethode“ mit einem Zipper-Beutel: Den Beutel fast verschließen, langsam ins Wasser tauchen, Luft herausdrücken und vollständig verschließen. Achte darauf, dass möglichst wenig Luft im Beutel zurückbleibt.
Fülle den Behälter mit heißem Leitungswasser, setze den Sous-vide-Stab ein und stelle Zieltemperatur und ggf. Garzeit ein. Ohne Zirkulator lässt sich die Temperatur auch mit einem Thermometer kontrollieren – allerdings muss sie dann manuell überwacht und angepasst werden. Hänge den Beutel so ein, dass das Steak vollständig unter Wasser bleibt. Beschwere den Beutel bei Bedarf. Achte darauf, dass das Wasser um den Beutel zirkulieren kann. Ein Deckel oder eine Abdeckung reduziert die Verdunstung und hält die Temperatur stabil. Während des Garens ist kein Wenden nötig.
Als Orientierung für den Gargrad (Kerntemperatur = Badtemperatur):
- Rare: 50–52 °C
- Medium Rare: 55–57 °C
- Medium: 60–63 °C
- Medium Well: 65–67 °C
- Well done: 70°+
Die genaue Garzeit hängt von der Dicke des Steaks ab: Bei etwa 3 cm Dicke solltest du mit 1–2 Stunden rechnen, bei 4 cm mit 2–3 Stunden und bei 5 cm mit 3–4 Stunden. Ein längeres Halten innerhalb dieses Zeitfensters ist problemlos möglich und sorgt für ein besonders gleichmäßiges Ergebnis – solange die Temperatur stabil bleibt und nicht von der gewünschten Kerntemperatur abweicht.
Für maximale Kruste ohne Überschießen der Temperatur kannst du das Steak nach dem Bad 3–5 Minuten in Eiswasser legen (in den Beutel, versteht sich) und es danach gründlich trocken tupfen.
Das kühlt die Oberfläche ab, sodass sie beim Anbraten länger bräunt, ohne dass der Kern zu sehr nachgart. Dies ist besonders bei dünneren Steaks von Vorteil. Wenn du sofort finishen willst, überspringe den Schritt und tupfe besonders sorgfältig ab.
Erhitze eine gusseiserne oder schwere Stahlpfanne auf sehr hohe Hitze (2–3 Minuten bei Gas, 5–8 Minuten bei Elektro/Induktion). Gib einen dünnen Film hochhitzefestes Öl (z. B. raffiniertes Raps- oder Erdnussöl) hinein. Lege das abgetrocknete Steak in die Pfanne und brate es pro Seite 45–60 Sekunden, dabei alle 20–30 Sekunden wenden, um eine gleichmäßige Bräunung zu erzielen. Ränder und Fettschicht ebenfalls kurz anrösten.
Für sehr dicke Cuts (z. B. Tomahawk oder Porterhouse) lohnt es sich, das Fleisch nach dem Sous-vide-Garen am Knochen entlang auszulösen und die einzelnen Loin-Anteile separat scharf zu finishen. In den letzten 20 Sekunden kannst du etwas Butterschmalz und optional Knoblauch oder Thymian zugeben und das Steak „arrosieren“ (mit dem Fett übergießen). Das Finish erhöht die Kerntemperatur in der Regel um 1–2 °C.
Sous-vide-gegarte Steaks benötigen keine lange Ruhephase – 2–3 Minuten auf einem warmen Brett genügen, bevor sie serviert werden.
Die Plancha stammt aus Spanien und bedeutet wörtlich „Metallplatte“. Traditionell wurde sie im Freien über offenem Feuer betrieben, heute kommt sie jedoch auch häufig mit Gas oder Elektrizität zum Einsatz. Ihre hohe Hitze, die gleichmäßige Wärmeverteilung und der direkte Kontakt zum Fleisch sorgen dafür, dass Proteine und Zucker besonders intensiv karamellisieren, ohne dass das Fleisch austrocknet. Das Ergebnis ist eine kräftige Kruste, während das Aroma unverfälscht bleibt – ganz ohne Rauch oder Flammen. Die Plancha ist daher eine ideale, puristische Methode, um den reinen Charakter eines Dry-Aged-Steaks zu erleben. Zwar ähnelt sie in ihrer Funktionsweise einer Pfanne, doch diese ist meist kleiner, überhitzt schneller und verteilt die Wärme weniger gleichmäßig. Zudem wird die Plancha überwiegend im Freien genutzt – und verbindet so kulinarischen Genuss mit dem besonderen Gefühl von Freiheit.
Steak-Zubereitung auf der Plancha
Für die Zubereitung auf der Plancha eignet sich ein dick geschnittenes Dry-Aged-Steak wie Ribeye, Entrecôte oder Porterhouse. Es sollte mindestens 60 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank genommen werden, damit es Raumtemperatur erreicht. Die Plancha selbst muss sehr stark vorgeheizt werden – ideal sind Temperaturen zwischen 250 und 300 Grad Celsius. Ein minimaler Einsatz von hoch erhitzbarem Öl (z. B. raffiniertes Erdnuss- oder Avocadoöl mit Rauchpunkten über 220 °C) verhindert das Ankleben. Grobes Meersalz und Pfeffer werden erst nach dem Braten hinzugefügt, damit die Würze nicht verbrennt. Sobald die Platte aufgeheizt ist, wird das trocken getupfte Steak aufgelegt. Je nach gewünschtem Gargrad sollte es ohne ständiges Wenden ein bis drei Minuten pro Seite braten, damit sich eine goldbraune Kruste bildet. Bei sehr dicken Stücken kann das Steak anschließend am kühleren Rand der Platte oder im Ofen bei niedriger Temperatur nachziehen. Vor dem Servieren sollte es drei bis fünf Minuten ruhen, damit sich die Fleischsäfte gleichmäßig verteilen.
Die Stärke der Plancha liegt in der direkten und gleichmäßigen Kontaktwärme. Im Gegensatz zu einem Grillrost, bei dem das Fleisch nur punktuell Hitze erhält, liegt es auf der Plancha vollständig auf. Dadurch entsteht eine gleichmäßige und intensive Maillard-Reaktion, die für kräftige Röstaromen und die charakteristische Kruste sorgt. Das Dry-Aged-Aroma wird außerdem nicht von Rauch oder extremer Hitze überlagert, sondern bleibt pur und unverfälscht.
Die Zubereitung auf der Plancha ist die ideale Methode für alle, die den reinen Charakter eines Dry-Aged-Steaks erleben möchten. Sie erzeugt eine kräftige Kruste, bewahrt das Fleisch im Inneren jedoch saftig und aromatisch. Sie ist vielseitig einsetzbar, da auf derselben Platte auch Beilagen zubereitet werden können. Allerdings erfordert sie eine hochwertige, massive Platte, da dünnere Modelle die Hitze ungleichmäßig verteilen.
Die größte Stärke des Salamanders liegt in seiner extrem hohen Temperaturleistung, die eine rasche Krustenbildung ermöglicht. Dadurch entsteht eine ausgeprägte Maillard-Reaktion, die intensive Röstaromen und eine karamellisierte Oberfläche erzeugt. Das Dry-Aged-Aroma wird durch diese Zubereitung besonders hervorgehoben, da die kräftige Kruste einen wunderbaren Kontrast zum nussig-buttrigen Fleischgeschmack bildet. Das Dry-Aged-Rindfleisch im Salamander-Broiler entfaltet dabei ein ganz neues Geschmacksniveau! Die intensive Karamellisierung durch die extrem hohe Hitze, kombiniert mit der gereiften Note, sorgt für einen unglaublich intensiven Geschmack.
Bevor das Dry-Aged-Steak in den Salamander kommt, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. Das Steak sollte mindestens 3 cm dick sein, um während des Prozesses nicht auszutrocknen. Der Salamander-Grill selbst muss über eine hohe Temperaturleistung verfügen – Temperaturen von mindestens 1.000 °C sind optimal (gerne auch mehr), da nur so eine kräftige Kruste entsteht. Die meisten Salamander-Grills für den privaten Gebrauch werden jedoch nicht heiß genug, um dieses Ergebnis zu erzielen. Sie verfügen nicht über die nötige Leistung, um mit den Temperaturen professioneller Salamander mitzuhalten. Auch die Belüftung ist in normalen Haushalten oft nicht ausreichend.
Die Steak-Zubereitung im Salamander-Grill
Das Steak sollte rechtzeitig vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank genommen werden, damit es Raumtemperatur erreicht – das sorgt für ein gleichmäßiges Garergebnis. Das Steak wird zunächst nur leicht mit grobem Meersalz gewürzt. Pfeffer und andere Gewürze sollten erst nach dem Garen hinzugefügt werden, da sie bei den hohen Temperaturen verbrennen und einen bitteren Geschmack hinterlassen können. Wer mag, kann das Fleisch leicht mit einem neutralen Öl einreiben, um die Hitzeübertragung zu verbessern, es ist aber beim Salamander nicht zwingend notwendig. Das Steak wird auf einen geeigneten Rost oder Grillrost gelegt, der die direkte Wärmeeinwirkung von oben zulässt.
Der Salamander-Broiler erzeugt extreme Hitze von oben, die das Steak in kürzester Zeit karamellisiert. Der Salamander ist daher, anders als z. B. die Zubereitung auf dem normalen Grill oder in der Pfanne, primär für die Einleitung der Maillard-Reaktion und der Krustenbildung geeignet, nicht für den vollständigen Garprozess. Um den gewünschten Garpunkt zu erzielen, wird ein zweistufiges Verfahren empfohlen. Das bedeutet, dass man zusätzlich den Ofen einsetzen muss, um den perfekten Garpunkt zu erreichen. Grundsätzlich existieren zwei Verfahren: das Vorwärtsgaren (zunächst starkes Anbraten, anschließend Nachgaren bei niedriger Temperatur) und das Rückwärtsgaren (zunächst sanftes Garen, anschließend kurzes Hochtemperaturfinish). Für den Salamander-Grill hat sich insbesondere das Rückwärtsgaren bewährt.
Beim Rückwärtsgaren wird das Steak in einem vorgeheizten Ofen bei moderater Temperatur (120–140 °C) auf 2–3 Grad unter den gewünschten Gargrad (z. B. Medium Rare mit ca. 54–56 °C Kerntemperatur) vorgegart. Ein Fleischthermometer ist hier das wichtigste Werkzeug, um punktgenaue Ergebnisse zu erzielen.
Der Salamander-Broiler wird auf eine Temperatur von mindestens 1.000 °C vorgeheizt, bei ausreichender Leistungsfähigkeit auch darüber hinaus. Das Fleisch wird dann etwa 2–3 cm unter den Heizstäben platziert. Für eine schöne Kruste reicht meist eine Garzeit von 30–90 Sekunden pro Seite, abhängig von der thermischen Leistung des Geräts sowie vom angestrebten Bräunungsgrad. Anschließend wird das Steak gewendet, um eine gleichmäßige Maillard-Reaktion auf beiden Seiten zu gewährleisten. Aufgrund der deutlich höheren Temperatur ist eine präzise Kontrolle des Prozesses erforderlich, um ein Übergaren oder Verbrennen des Produkts zu vermeiden.
Sobald das Steak die gewünschte Kerntemperatur erreicht hat, sollte es 3–5 Minuten ruhen. In dieser Zeit verteilen sich die Fleischsäfte gleichmäßig im Steak, wodurch es saftiger und aromatischer wird. Nun kann das Fleisch mit frisch gemahlenem Pfeffer, etwas Fleur de Sel oder einem Hauch Kräuterbutter verfeinert werden. Das Aufschneiden sollte quer zur Faser erfolgen, um ein zartes Mundgefühl zu garantieren.
Die Zubereitung im Salamander-Grill erfordert Erfahrung, da die Gefahr besteht, das Steak zu verbrennen oder ungleichmäßig zu garen. Ein zu dünnes Steak trocknet sehr schnell aus. Außerdem ist ein professioneller Salamander in der Anschaffung teuer und benötigt viel Platz, was für Privatanwender nicht immer praktikabel ist.
Die Zubereitung eines Steaks im Ofen bietet entscheidende Vorteile und erleichtert sowohl Profis als auch Laien den Weg zum perfekten Ergebnis.
Dank der gleichmäßigen und konstanten Hitze gart das Fleisch besonders schonend und erreicht zuverlässig den gewünschten Gargrad – ohne dass die Außenseite übergart. Das Ergebnis ist ein saftiges, aromatisches Steak mit idealer Balance zwischen zarter Kruste und saftigem Inneren. Zudem erlaubt diese Methode eine stressfreie Zubereitung, bei der auch mehrere Steaks gleichzeitig in gleichbleibender Qualität gelingen.
Das Vorwärtsgaren
Eine bewährte Technik für ein saftiges Ergebnis ist das Vorwärtsgaren: Das Steak wird zunächst in der Pfanne scharf angebraten und anschließend im Ofen schonend nachgegart. Wichtig dabei: Den Ofen immer auf Ober- und Unterhitze einstellen. Umluft ist für Steaks ungeeignet, da sie das Fleisch austrocknen lässt.
In einer sehr heißen Pfanne wird das Fleisch von beiden Seiten kurz und kräftig angebraten – im Unterschied zur reinen Pfannenzubereitung nur etwa 30 Sekunden pro Seite (siehe Abschnitt „Braten in der Pfanne“). Anschließend wird das Steak bei niedrigerer Temperatur im Ofen bis zur gewünschten Kerntemperatur gegart.
Eine Temperatur von 160–180 °C eignet sich sehr gut, um das Steak fertig garen zu lassen. Wer den optimalen Garpunkt nicht verpassen möchte, kann das Fleisch auch bei 80–100 °C garziehen lassen. Zwar verlängert sich dabei die Zubereitungszeit, dafür ist diese Methode besonders schonend und fehlertolerant.
Zum Schluss wird nach persönlichem Geschmack gewürzt – so kommt das volle Aroma perfekt zur Geltung.

Die richtige Kerntemperatur
Entscheidend bei der Zubereitung eines guten Dry-Aged-Steaks ist die Kerntemperatur. Sie ist der präziseste Indikator für den Gargrad. Diese sollte nicht über 60 Grad liegen, sondern eher bei 55 Grad. Rare Steaks (ca. 50–52 °C) und medium rare Steaks (ca. 55–57 °C) zeichnen sich durch ein intensiveres, fleischigeres Aroma aus, da mehr Fleischsaft erhalten bleibt.
Bei höheren Gargraden wie medium well (65° - 67°) oder sogar well done (70° - 72°) verliert das Steak hingegen viel Flüssigkeit und kann trocken sowie zäh werden. Zudem sind die Muskelfasern bei niedrigeren Temperaturen noch nicht so stark zusammengezogen, was für eine besonders angenehme Zartheit sorgt.
Viele Fleischliebhaber fragen sich: Kann man Dry Aging zu Hause im normalen Kühlschrank durchführen?
Dry-Aging im eigenen Kühlschrank – geht das?
Ein gewöhnlicher Haushaltskühlschrank leider bietet nicht die Bedingungen, die für die traditionelle Trockenreifung von Fleisch notwendig sind. Die Trockenreifung von Fleisch ist ein hochpräziser Prozess, der nur unter streng kontrollierten Bedingungen gelingt. Ein Standardkühlschrank kann diese nicht dauerhaft gewährleisten.
Die Temperatur für echtes Dry-Aging muss konstant zwischen 0 und 2 °C liegen. Schon geringe Schwankungen fördern Bakterienwachstum oder können zum Verderb führen. In normalen Kühlschränken schwankt die Temperatur jedoch, insbesondere durch das tägliche Öffnen und Schließen. Auch die relative Luftfeuchtigkeit ist entscheidend: Sie sollte während der gesamten Reifung konstant bei 80–85 % liegen. Ein Standardkühlschrank bietet jedoch keine Möglichkeit zur exakten Feuchtigkeitssteuerung. Darüber hinaus ist eine gleichmäßige Luftströmung notwendig, damit die Oberfläche des Fleisches trocknet und sich kein Schimmel bildet. Haushaltskühlschränke verfügen allerdings nicht über eine gezielte Luftzirkulation.
Diese Faktoren machen deutlich: Fleisch im normalen Kühlschrank reifen zu lassen ist riskant und gefährdet sowohl die Fleischqualität als auch die Lebensmittelsicherheit.
Dry-Aging-Kühlschränke für zu Hause
Wer echtes Dry Aging zu Hause erleben möchte, kann heute auf spezielle Dry-Aging-Kühlschränke zurückgreifen. Diese Geräte steuern automatisch die drei entscheidenden Faktoren – Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftstrom – und schaffen damit ideale Bedingungen für die sichere Trockenreifung. So lässt sich auch zu Hause ein authentischer Reifeprozess durchführen, der sonst nur aus professionellen Reifekammern bekannt ist.
Allerdings sollte man bedenken: Ein hochwertiger Dry-Aging Reifeschrank kostet in etwa doppelt so viel wie ein sehr guter Kühlschrank und nimmt oft auch ähnlich viel Platz ein. Nicht jeder Haushalt kann dies problemlos umsetzen.
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Dry Aged Fleisch sollte sorgfältig gelagert werden, um seinen besonderen Geschmack und die hohe Qualität zu bewahren. Am besten wird es bei Temperaturen zwischen 0 und 2 Grad Celsius im Kühlschrank aufbewahrt. Dabei empfiehlt es sich, das Fleisch in einem normalen Kühlschrank möglichst ins unterste Fach zu legen, wo es am kältesten ist.
Steaks sind so in der Regel fünf bis acht Tage haltbar, größere Stücke können bis zu zwei Wochen aufbewahrt werden. Ist das Fleisch vakuumiert, verlängert sich die Haltbarkeit auf mehrere Wochen.
Zum Einfrieren eignet sich Dry Aged Fleisch ebenfalls, ohne dass die Qualität stark leidet. Am besten friert man es sofort nach dem Erhalt ein. Idealerweise ist das Fleisch bereits vakuumiert (wie Kauf Dein Steak es liefert), andernfalls sollte man es selbst vakuumieren und portionsweise einfrieren. Bei –18 Grad Celsius bleibt es bis zu neun Monate frisch. Zum Auftauen legt man es am besten in den Kühlschrank, damit Aroma und Zartheit vollständig erhalten bleiben.
Was unsere Kunden sagen
Jörg W.
Ich habe zum 4. mal bei Kauf Dein Steak Dry age Steaks bestellt. Jedes Mal ein Genuss. Top Qualität und dafür wirklich faire Preise. Blitzlieferung. Gestern um 9 Uhr bestellt, heute um 7.30 Uhr geliefert. Ich bin von allen begeistert. Ein Traum!
Martina F.
Wir haben Filet und Rumpsteaks gekauft. Geliefert wurde schnell und zuverlässig. Etwas Steakpfeffer gab es dazu. Die Qualität überzeugt! Kein Wasser im Steak - dry aged vom Feinsten.
Sven W.
Kann mich hauptsächlich zum Kundenservice äussern, da ich das Paket als Geburtstagsgeschenk hab verschicken lassen. Und der KS war super. Alles ging unkompliziert und reibungslos.
Tierwohl als Qualitätsfaktor bei Dry-Aged-Fleisch
In der modernen Fleischproduktion rückt das Tierwohl immer stärker in den Fokus. Nicht nur der Verbraucher, aber auch beim Schlachter und beim Metzger. Es ist kein modisches Schlagwort, sondern ein essenzieller Bestandteil verantwortungsvoller Landwirtschaft und Schlachterei. Das Dry-Aging von Fleisch ist eine Methode, die darauf abzielt, den Geschmack und die Textur des Fleisches zu intensivieren und zu verbessern. Doch wie das Endprodukt schmeckt und sich anfühlt, wird nicht nur durch den Reifeprozess beeinflusst. Auch das Wohlergehen des Tieres und seine Ernährung spielen eine entscheidende Rolle in dieser Gleichung.

Ein hohes Maß an Tierwohl beginnt bei einer artgerechten Haltung. Tiere, die genügend Platz, Bewegungsfreiheit und frische Luft haben, entwickeln eine gesunde Muskulatur und einen optimalen Fettanteil. Entscheidend ist zudem eine stressfreie Schlachtung. Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin wirken sich negativ auf den pH-Wert des Fleisches aus, was zu einer zäheren Textur und weniger Saftigkeit führt. Stressfreie Tiere liefern dagegen zartes Fleisch, das sich perfekt für den Dry-Aging-Prozess eignet.

Die Ernährung hat einen direkten Einfluss auf die Fleischqualität. Eine natürliche, ausgewogene Fütterung – etwa mit Gras, Heu und Getreide – sorgt für ein feines intramuskuläres Fett und eine entsprechende Marmorierung. Diese Marmorierung ist beim Dry Aging entscheidend, da das Fett während der Reifung als Geschmacks- träger wirkt und für die typischen buttrigen und nussigen Aromen sorgt. Zudem fördert eine hochwertige Ernährung ein gesundes Fettsäureprofil mit mehr ungesättigten Fettsäuren.

Fleisch von gesunden, gut gehaltenen Tieren reift gleichmäßiger und hat eine geringere Ausschussquote. Das liegt daran, dass die Fleischstruktur stabiler und der Fettanteil optimal verteilt ist. Beim Dry Aging verstärken sich dadurch die komplexen Geschmacksnoten, ohne dass das Fleisch Gefahr läuft, frühzeitig zu verderben. Das Ergebnis ist ein intensives, vollmundiges Aroma, das Liebhaber von Dry-Aged-Fleisch besonders schätzen.

Tierwohl ist die Grundlage für unser exzellentes Dry-Aged-Fleisch.
Nur durch artgerechte Haltung, gewissenhafte Pflege, sorgfältige Fütterung sowie gesunde, stressfreie Tiere kann Kauf Dein Steak ein Höchstmaß an Produktqualität garantieren – eine Qualität, die man sehen und schmecken kann.
Der Transport der Rinder zum Schlachthof erfolgt mit modern ausgestatteten Fahrzeugen über kurze Wege, tierschutzgerecht und möglichst stressarm – so, wie es sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit den Tieren gehört.
Wer beim Tierwohl spart, spart am falschen Ende – und das schmeckt man.
Ein hohes Maß an Tierwohl beginnt bei einer artgerechten Haltung. Tiere, die genügend Platz, Bewegungsfreiheit und frische Luft haben, entwickeln eine gesunde Muskulatur und einen optimalen Fettanteil. Entscheidend ist zudem eine stressfreie Schlachtung. Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin wirken sich negativ auf den pH-Wert des Fleisches aus, was zu einer zäheren Textur und weniger Saftigkeit führt. Stressfreie Tiere liefern dagegen zartes Fleisch, das sich perfekt für den Dry-Aging-Prozess eignet.
Die Ernährung hat einen direkten Einfluss auf die Fleischqualität. Eine natürliche, ausgewogene Fütterung – etwa mit Gras, Heu und Getreide – sorgt für ein feines intramuskuläres Fett und eine entsprechende Marmorierung. Diese Marmorierung ist beim Dry Aging entscheidend, da das Fett während der Reifung als Geschmacks- träger wirkt und für die typischen buttrigen und nussigen Aromen sorgt. Zudem fördert eine hochwertige Ernährung ein gesundes Fettsäureprofil mit mehr ungesättigten Fettsäuren.
Fleisch von gesunden, gut gehaltenen Tieren reift gleichmäßiger und hat eine geringere Ausschussquote. Das liegt daran, dass die Fleischstruktur stabiler und der Fettanteil optimal verteilt ist. Beim Dry Aging verstärken sich dadurch die komplexen Geschmacksnoten, ohne dass das Fleisch Gefahr läuft, frühzeitig zu verderben. Das Ergebnis ist ein intensives, vollmundiges Aroma, das Liebhaber von Dry-Aged-Fleisch besonders schätzen.
Tierwohl ist die Grundlage für unser exzellentes Dry-Aged-Fleisch.
Nur durch artgerechte Haltung, gewissenhafte Pflege, sorgfältige Fütterung sowie gesunde, stressfreie Tiere kann Kauf Dein Steak ein Höchstmaß an Produktqualität garantieren – eine Qualität, die man sehen und schmecken kann.
Der Transport der Rinder zum Schlachthof erfolgt mit modern ausgestatteten Fahrzeugen über kurze Wege, tierschutzgerecht und möglichst stressarm – so, wie es sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit den Tieren gehört.
Wer beim Tierwohl spart, spart am falschen Ende – und das schmeckt man.




Fazit
Die Trockenreifung des Fleisches am Knochen in einer gekühlten Umgebung unter kontrollierten Bedingungen ist die Königsklasse und bringt dem Fleisch nicht nur die berühmte Zartheit, sondern einen sehr eigenen Geschmack. aufgrund der langen Reifezeit und des hohen Wasserverlustes während der Reifung erhält dieses Fleisch eine besondere Wertigkeit. Hygiene und die ständige Kontrolle der Umgebungsbedingungen des Fleisches sind für die einwandfreie Reifung unabdingbar. Dies beginnt mit der Auswahl der richtigen Fleischrassen bis hin zum Zuschnitt und der entsprechenden klimatischen Gegebenheiten während der Reifung.
Heute kommt trockengereiftes Fleisch aufgrund seines hohen Wertes oft zu besonderen Anlässen oder anspruchsvollen Genießern auf den Tisch. Es hebt sich deutlich von der industriellen, nassgereiften Massenware ab. Gerade ältere Menschen, die mit am Tisch sitzen kommentieren anerkennend: „Das schmeckt wie früher!“. Genauso halten wir es hier auch bei „Kauf dein Steak“: Wir wollen den traditionellen Geschmack mit unseren modernen, hygienisch angepassten Methoden wieder zu euch und auf eure Teller bringen. Essen ist Genuss und diesen sollten wir bewusst wahrnehmen – mit allen Sinnen, in jedem Moment, bei jedem Bissen.
FAQ
Dry-Aging einfach erklärt – verständlich, prägnant und auf den Punkt gebracht.
Was genau ist Dry- Aged Fleisch?
Was Dry-Aged Fleisch auszeichnet, erklären wir dir auf unserer Seite Einführung in das Dry-Aging
Warum ist Dry-Aged Fleisch so teuer?
Warum Dry-Aged-Fleisch mehr kostet, erklären wir dir im Abschnitt Das Besondere an Dry-Aged-Fleisch
Wie bereitet man Dry-Aged Steaks zu?
Im Abschnitt Die Zubereitung von Dry-Aged-Steaks werden die verschiedenen Zubereitungsmethoden für das Dry-Aged-Steak ausführlich beschrieben.
Welches ist das beste Fleisch für Dry-Aged?
Entdecke im Abschnitt Bestes Fleisch für Dry-Aging, welche Cuts perfekt für den Reifeprozess sind
Ist Dry-Aged Fleisch wirklich besser?
Im Abschnitt Die Vorteile des Dry-Agings zeigen wir dir, warum viele Fleischliebhaber Dry-Aged Fleisch bevorzugen.
Ist Dry-Aged Fleisch verwest?
Warum Dry-Aging nichts mit Verwesung zu tun hat, erfährst du im Abschnitt Verwesung vs. Reifung.
Welche Temperatur wird beim Dry-Aging verwendet?
Welche Temperatur für perfektes Dry-Aging in der Reifekammer herrschen muss, verraten wir dir im Absatz Reifung braucht Zeit
Kann man im Kühlschrank Dry-Aged-Fleisch machen?
Im Abschnitt Dry-Aging im eigenen Kühlschrank – geht das? erfährt man, ob die Reifung im Haushaltskühlschrank möglich ist.
Wie isst man Dry-Aged Fleisch?
Wie man Dry Aged Fleisch am besten isst, wird im Absatz Wie isst man Dry-Aged Fleisch? beschrieben.
Wie schmeckt Dry-Aged Fleisch?
Im Abschnitt Geschmack und Textur von Dry-Aged Fleisch erfährst du, wie einzigartig intensiv Dry-Aged Beef schmeckt – und warum es als wahre Delikatesse gilt.
Warum schimmelt Dry Aged Fleisch nicht?
Ob Dry-Aged Fleisch schimmelt oder nicht, erfährst du im Absatz Verwesung vs. Reifung
Wie "alt" ist Dry-Aged Steak?
Im Abschnitt Reifung braucht Zeit erfährst du das Geheimnis hinter dem „Alter“ von Dry-Aged-Steaks – und warum es in Wahrheit um Reifung geht.
Was ist das Besondere an Dry-Aged-Fleisch?
Was das Besondere an Dry-Aged-Fleisch ist, erfährst du im Abschnitt Das Besondere an Dry-Aged-Fleisch